CfA: „Challenges of Data Collection, Re-use, and Analysis: Public Opinion, Political Debates, and Protests in the Context of the Russo-Ukrainian War"
The Research Centre for East European Studies (FSO), Bremen, 25-27.08.2025
Buchvorstellung/Gespräch
19:00 Uhr, Theater Bremen, Foyer Großes Haus
"White But Not Quite": Gibt es antiosteuropäischen Rassismus?
mit Autor Ivan Kalmar
Einführung: Klaas Anders, Moderation: Anke Hilbrenner
Kolloquiumsvortrag
18:15 Uhr, IW3 0330 / Zoom
Muriel Nägler
Einführung für Studierende
Kolloquiumsvortrag
18:15 Uhr, IW3 0330 / Zoom
Agata Zysiak (Vienna/Lodz)
The Socialist Citizenship. Social Rights and Class in Postwar Poland
Buchvorstellung und Gespräch
18:00 Uhr, Europapunkt
Ein Russland nach Putin?
mit Jens Siegert und Susanne Schattenberg
CfP: Coming to the Surface or Going Underground? Art Practices, Actors, and Lifestyles in the Soviet Union of the 1950s-1970s
The Research Centre for East European Studies (FSO), Bremen, November 13-14, 2025
Kolloquiumsvortrag
18:15 Uhr, IW3 0330 / Zoom
Hera Shokohi (Bonn)
Genozid und Totalitarismus. Die Sprache der Erinnerung an die Opfer des Stalinismus in der Ukraine und Kasachstan
Kolloquiumsvortrag
18:15 Uhr, IW3 0330 / Zoom
Sheila Fitzpatrick (Melbourne)
Lost Souls. Soviet Displaced Persons and the Birth of the Cold War
Wissenswertes
Die FSO gedenkt ihrer Archivgeberin Anna Taršis – Ry Nikonova
(1942 – 2014)

Anna Taršis im Jahr 1972 FSO 01-97
Anna Aleksandrovna Taršis (25. Juni 1942 in Jejsk – 10. März 2014 in Kiel) war russische Lyrikerin, Malerin und Vertreterin der nichtformellen, avantgardistischen Kunst (visuelle Poesie und Mail-Art). In Jekaterinburg (damals Sverdlovsk) studierte sie Musik, schrieb Gedichte und versuchte sich seit Beginn der 1960er Jahre in der Malerei. 1965 gehörte sie zu den ersten Mitorganisatoren von unabhängigen illegalen avantgardistischen Kunstausstellungen. 1979 gründete sie zusammen mit ihrem Ehemann Sergej Sigej die Samizdat-Zeitschrift „Transponans“, die in regelmäßigen Abständen bis 1986 erschien.
Unter dem Pseudonym Ry Nikonova veröffentlichte sie, so auch im Samizdat, eine Vielzahl von Gedichten, Prosa, Theaterstücke und Artikel. Nach der Perestroika gehörte sie zu einer viel beachteten und oft publizierten Autorin, die u.a. mit dem internationalen „David Burljuk-Futurismus-Preis“ und (gemeinsam mit ihrem Mann Sergej Sigej) mit dem „Andrej Belyj-Preis“ „für besondere Verdienste“ ausgezeichnet wurde.
1998 siedelte das Ehepaar Taršis-Sigej nach Deutschland um und ließ sich in Kiel nieder.
Einen großen Teil ihres persönlichen künstlerischen Archivs haben die beiden Künstler in die Obhut der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen übergeben.

Samizdat-Bücher von Ry Nikonova im Archiv der FSO FSO 01-37

Transponans-Exemplar aus dem Jahr 1984 FSO 01-66
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